London
Die Metropole London ist die Hauptstadt Großbritanniens und liegt im südöstlichen Teil der Britischen Inseln.
Übersicht
Stadt und Region:
London ist eine der wichtigsten Modestädte in der ganzen Welt. Hier werden Trends gesetzt und genauso schnell auch wieder fallen gelassen. Die Modeszene in der Stadt wird gespeist durch zahlreiche, große Mode Events, wie zum Beispiel die Londoner Fashionweek. Londoner Lebensstil bedeutet anpassungsfähig, flexibel und offen für Neues zu sein. London ist der Schmelztiegel der Britischen Inseln. Typisch für London sind die kulturellen Einflüsse aus allen Ländern der Welt. Ähnlich wie in New York gibt es bestimmte Bezirke, die von Immigranten bevorzugt werden. In London mischen sich die Einwanderer aus den verschiedenen Ländern allerdings mehr, sodass man in Chinatown Menschen aus den verschiedensten Kulturen antrifft. Geographische Lage
Karte:
Lage:
Die Stadt beherbergt in ihrem gesamten Einzugsgebiet 7.512.400 Einwohner, davon leben circa 2.973.000 Menschen direkt in der Stadt. Die Themse schlängelt sich durch die Innenstadt Londons. Insgesamt 45 Kilometer des längsten Flusses von England befinden sich in der Stadt London. Sie fließt direkt in die Nordsee und ist damit dem Einfluss der Gezeiten unterlegen. Etwaige Überschwemmungen werden mittels der Thames Barriere unterbunden. Geschichte
Überblick über die Geschichte:
Die Geschichte der Britischen Inseln ist insgesamt eine Geschichte der Eroberungen. Die ersten, nachgewiesenen Siedler waren die Römer. Die Festung Londinium gab der Stadt ihren heutigen Namen. Nach den Römer kamen die Angeln und Sachsen im 5. und 6. Jahrhundert auf die Britischen Inseln und verwüsteten die Stadt. William der Eroberer überfiel Großbritannien im Jahre 1066, brachte die französische Sprache auf die Inseln und erklärte Winchester zur Hauptstadt. Zur Hauptstadt und zum kulturellen Mittelpunkt wurde London wieder unter Königin Elisabeth der Ersten. Eine weitere weibliche Herrscherin, Königin Victoria, leitete die Briten im Zeitalter der Industriellen Revolution. London wurde zum britischen Handelszentrum. Im Zweiten Weltkrieg nahm die Stadt enorme Zerstörungen in Kauf. Die Nachkriegszeit stand unter dem Stern der Versöhnung und der festen Einbindung in der Europäischen Union. Sehenswürdigkeiten
Was sollte man sehen?:
Die Bankside beherbergt viele Attraktionen für Besucher der Stadt. St. Paul's Cathedrale liegt genau gegenüber einer der modernsten Museen der Stadt, dem Tate Modern, das sich in einem einstigen Kraftwerk befindet. Die Millenium Bridge führt direkt auf das Kunstmuseum zu. Die östliche Grenze des Stadtbezirkes formt die berühmte London Bridge, die erste Brücke die den Nord - und den Südteil der Stadt miteinander verband. Weitere angesagte Bezirke sind die Künstlerbezirke Soho oder Greenwich. Das zentral gelegene Soho beherbergt den Piccadilly Circus, das Trocadero Center und viele kultige Musiklokale. Soho ist besonders Musikfans ein Begriff, denn hier wurde der erste Jazz Club der Stadt London eröffnet. Geheimtipps unter Besuchern der Stadt sind die Stadtbezirke Clerkenwell, Hoxton und Shoreditch. In den Vierteln mischt sich die Arbeiterklasse mit innovativen Köpfen der Kunstszene. Der Bezirk Shoreditch hat sich bereits fest in der Kunstwelt mit einer eigenen Biennale etabliert. Bei einem Besuch der britischen Metropole dürfen natürlich die klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt in der City of London nicht auf der Urlaubsliste fehlen. Die City of London ist der historische Kern der Stadt und das heutige Finanzzentrum der Stadt. Die Liste der bekannten Sehenswürdigkeiten ist lang, fängt bei Buckingham Palace und Big Ben an und hört bei der National Gallery, Madame Tussauds und den Houses of Parliament auf. 